Aus drei regionalen Schulwettbewerben wurde in wenigen Jahren der größte Physikwettbewerb für Gymnasiasten in Sachsen.
Der Vorläufer der heutigen Olympiade startet als regionaler Wettbewerb für Schüler im Regierungsbezirk Chemnitz. Anfangs auf Klasse 6 beschränkt, wächst er schnell und zieht Teilnehmer aus dem gesamten Freistaat Sachsen an.
In Dresden und Bautzen entwickeln sich zeitgleich ähnliche Physikwettbewerbe für die Klassenstufen 7 und 8. Diese parallelen Strukturen legen den Grundstein für eine spätere Zusammenführung.
Der neue Wettbewerb startet erstmals landesweit in den Klassenstufen 6 bis 10 als dreistufiger Wettbewerb mit Hausaufgaben-, Regional- und Landesrunde.
Physiklehrer, Schuldirektoren und Universitätsangehörige aus Bautzen, Chemnitz, Dresden, Leipzig und der TU Chemnitz gründen gemeinsam den „Verein zur Förderung der Sächsischen Physikolympiade e.V." mit Sitz in Chemnitz. Unterstützer aus Wirtschaft und Industrie sind von Anfang an dabei. Seither ist dieser Verein Träger und Ausrichter der Sächsischen Physikolympiade.
Die Physikolympiade wächst Jahr für Jahr. Immer mehr sächsische Gymnasien nehmen teil. Sponsoren wie die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung und der Freistaat Sachsen sichern die nachhaltige Finanzierung.
Rekord: Nach einem durch Corona bedingten Einbruch der Teilnehmerzahlen auf wenige Hundert nehmen im Olympiadejahr 2024 / 2025 bereits wieder 1.471 sächsische Schülerinnen und Schüler am Hausaufgabenwettbewerb teil.
Das aktuelle Olympiadejahr läuft an. Die Aufgaben für die 1. Stufe stehen auf dieser Website zum Download bereit. Der Landesausscheid findet am 23.–24. April 2027 in Chemnitz statt.
Physikalisch besonders begabte Schüler sollen gefördert und gefordert werden, weit über den normalen Lehrplan hinaus. Die Olympiade bietet den Rahmen, sich an echten wissenschaftlichen Herausforderungen zu messen.
Physikbegeisterte Jugendliche aus ganz Sachsen kommen zusammen. Freundschaften, die beim Landesausscheid entstehen, begleiten viele Teilnehmer bis ins Studium und darüber hinaus.
Sachsen braucht gut ausgebildete Ingenieure und Naturwissenschaftler. Die Physikolympiade begeistert junge Menschen früh für technisch-wissenschaftliche Berufe und schafft eine Brücke zwischen Schule und Universität.